Simson SR50 und SR80: alle Modelle, Daten und was du heute fahren darfst
Von Tarik Ballouz, Area S51 · Stand: 18.10.2026

Kurz gesagt: Der SR 50 ist der Roller, der im April 1986 die Schwalbe ablöste. Simson baute ihn bis 2002, zuerst in der DDR mit 60 km/h, ab 1992 mit 50 km/h. Bis 1990 entstanden mehr als 200.000 SR 50 und SR 80.1 Den SR 80 mit 70 cm³ gab es als Leichtkraftrad mit 75 km/h. Mit 60 km/h und mindestens Klasse AM oder B darfst du heute nur einen SR 50 fahren, der bis 28.02.1992 erstmals im Verkehr war. Spätere Roller fahren, was in ihren Papieren steht; für den SR 80 brauchst du mindestens A1. Welche Variante du hast, zeigt dir der SR50-Finder.
SR50-Finder: Welche Variante hast du?
Beantworte, was du weißt – „weiß nicht“ ist erlaubt, dann zeigt der Finder alle Varianten, die noch passen. Passt etwas nicht zusammen, sagt er dir, wo vermutlich umgebaut wurde. Dazu bekommst du Höchstgeschwindigkeit, Führerschein und Papiere für heute.
Vier Ziffern, etwa aus den Papieren.
Tipp oben deine Antworten an – das Ergebnis erscheint hier.
Alle SR50- und SR80-Modelle auf einen Blick
Simson baute den SR 50 in drei Abschnitten: die DDR-Modelle von 1986 bis 1988, die /1-Modelle mit 12-V-Elektrik von 1989 bis 1991 und die Roller der Suhler Fahrzeugwerk GmbH von 1992 bis 2002. Rahmen, Telegabel mit 130 mm Federweg und die 12-Zoll-Räder (3,00 × 12) blieben dabei gleich.
1986 bis 1988: N, B3, B4, C, CE und SR 80 CE
| SR 50 N | SR 50 B3 | SR 50 B4 | SR 50 C | SR 50 CE | SR 80 CE | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeit | 1986–19872 | 1986–19882 | 1986–19882 | 1986–19882 | 1986–1988 | 1986–19882 |
| Gebaut | 6.740 | 96.430 (B3 und B4 zusammen) | 16.750 | 7.300 | 1.1803 | |
| Hubraum | 49,9 cm³ | 49,9 cm³ | 49,9 cm³ | 49,9 cm³ | 49,9 cm³ | 69,9 cm³ |
| Leistung | 3,7 PS | 3,7 PS | 3,7 PS | 3,7 PS | 3,7 PS | 5,6 PS |
| Gänge | 3 | 3 | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Blinker, Batterie | keine | ja, 6 V | ja, 6 V | ja, 12 V | ja, 12 V | ja, 12 V |
| Zündung | Unterbrecher | Unterbrecher | Unterbrecher | Elektronik | Elektronik | Elektronik |
| Starter | Kick | Kick | Kick | Kick | Kick und Elektro | Kick und Elektro |
| Masse | 80 kg | 82 kg | 83,5 kg | 86 kg | 88 kg | 88,5 kg |
| V-max | 60 km/h | 60 km/h | 60 km/h | 60 km/h | 60 km/h | 75 km/h |
Leistung 3,7 PS = 2,7 kW bei 5.500/min, 5,6 PS = 4,1 kW bei 6.000/min. Masse vollgetankt laut mopedfreunde; Wikipedia nennt dieselben Werte als Gewicht.
Der N war das Grundmodell ohne Blinker, Batterie und Zündschloss; seine Hupe lief über Trockenbatterien. Laut Wikipedia endete er schon 1987, weil Blinker in der DDR auch für Kleinkrafträder Pflicht wurden. Der B3 brachte Blinker, Batterie und Seitengepäckträger, der B4 dazu vier Gänge und ein großes Kombi-Instrument – laut Wikipedia die beliebteste Version. C und CE hatten Elektronikzündung, 12-V-Elektrik, 35-W-Licht und fünffach verstellbare Federbeine, der CE zusätzlich einen Elektrostarter. Der SR 80 CE war ein CE mit dem 70-cm³-Motor der S 70 – als Leichtkraftrad mit Kennzeichenpflicht verkaufte er sich schlecht.
1989 bis 1991: die /1-Modelle mit sechseckigen Blinkern
| SR 50/1 B | SR 50/1 C | SR 50/1 CE | SR 80/1 CE | |
|---|---|---|---|---|
| Vorher hieß er | SR 50 B4 | SR 50 C | SR 50 CE | SR 80 CE |
| Gebaut 1989–1990 | 51.350 | 20.380 | 4.500 | 950 |
| Hubraum, Leistung | 49,9 cm³, 2,7 kW (3,7 PS) | 49,9 cm³, 2,7 kW (3,7 PS) | 49,9 cm³, 2,7 kW (3,7 PS) | 69,9 cm³, 4,1 kW (5,6 PS) |
| Ausstattung | 12 V, 35/35-W-Licht, 4 Gänge, Kickstarter | dazu Halogenlicht, Elektronikzündung, verstellbare Federbeine | wie /1 C, dazu Elektrostarter | wie /1 CE, aber 70 cm³ |
| Höchstgeschwindigkeit | 60 km/h | 60 km/h | 60 km/h | 75 km/h |
Ab Januar 1989 bekamen alle Modelle 12-V-Elektrik, sechseckige Blinker und ein eckiges Rücklicht. Den N gab es nicht mehr, alle Roller hatten nun vier Gänge. Nach der Wende brach der Absatz ein; 1991 wurde die Produktion vorerst eingestellt. Für 1991 nennen unsere Quellen keine Stückzahlen. Schon vor 1992 baute Simson einige SR 50 mit 50 km/h für den Export, beworben als „SR 50 Bunny“.4
1992 bis 2002: 50 km/h, „gamma“ und Star Classic
| Zeit | Modelle | Erkennst du an | Höchstgeschwindigkeit |
|---|---|---|---|
| ab 1992 | SR 50/1 B, SR 80/1 | Ausstattung etwa wie der frühere SR 50/1 C | SR 50: 50 km/h (2,4 kW, 3,3 PS) · SR 80: 75 km/h |
| 1993–1995 | „gamma“ (X-Serie): SR 50/1 XG, XC, XGE, XCE; SR 80/1 XCE; Mofa MXG, MXGE | große Kunststoffverkleidung, eckiger Scheinwerfer, Uhr im Kombi-Instrument; XC mit Scheibenbremse vorn, E = Elektrostarter | 50 km/h · SR 80: 75 km/h · Mofa: 25 km/h |
| ab 1996 | Star 50 Classic, Star 80 Classic, Star 25 | wieder die ursprüngliche Form, nur ohne Elektrostarter | 50 km/h, 2002 vermutlich 45 km/h · Star 80: 75 km/h · Star 25: 25 km/h |
Die neu gegründete Suhler Fahrzeugwerk GmbH nahm 1992 die Produktion wieder auf – nach bundesdeutschem Recht ohne die 60 km/h. Laut Wikipedia und ost-ersatzteile.de war rund die Hälfte der etwa 47.000 Simson-Zweiräder von 1992 bis 2002 ein SR 50. Deshalb stammen die meisten SR 50 von heute aus der Zeit vor 1990. Die 2002 gebauten SR 50 (Star 50 Classic) waren laut Wikipedia und ost-ersatzteile.de wahrscheinlich auf 45 km/h gedrosselt – verbindlich ist, was in den Papieren steht.
Quellen der Tabellen: Wikipedia „Simson SR 50“, mopedfreunde-oldenburg.de und ost-ersatzteile.de, abgerufen am 18.10.2026. Wo sie voneinander abweichen, steht es in den Fußnoten unter „Quellen“.
SR50 von 1986 bis 2002: So erkennst du das Baujahr
- Keine Blinker: SR 50 N, gebaut 1986 bis 1987/88.
- Blinker, aber nicht sechseckig: ein Modell von 1986 bis 1988 (B3, B4, C, CE, SR 80 CE).
- Sechseckige Blinker und eckiges Rücklicht: ein /1-Modell ab Januar 1989.
- Große Verkleidung mit eckigem Scheinwerfer: ein „gamma“ von 1993 bis 1995.
- Typschild „Star 50 Classic“, „Star 80 Classic“ oder „Star 25“: gebaut ab 1996.
Ein Sonderfall ist der Name SR 50/1 B: Ihn gab es von 1989 bis 1991 mit 60 km/h und ab 1992 noch einmal mit 50 km/h. Hier entscheiden Baujahr und Papiere. Die Typlisten des KBA führen die /1-Modelle auch als „Ausführung 50 km/h“. Ein Baujahr zur Rahmennummer liefert dir unser Rahmennummer-Check – für den SR 50 haben wir dort aber nur einzelne Belege, keine durchgehenden Nummernkreise.
Wie schnell darf ein SR50 fahren – und mit welchem Führerschein?
Nach heutigem Recht fährt ein Kleinkraftrad höchstens 45 km/h (§ 2 Nr. 11 FZV). Für DDR-Roller gibt es eine Ausnahme: Kleinkrafträder nach DDR-Recht, die bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr kamen, zählen zur Klasse AM (§ 76 Nr. 8 b FeV; Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21). Klasse B schließt AM ein (§ 6 Abs. 3 FeV). Warum das so ist, erklärt unser Ratgeber Warum eine Simson 60 km/h fahren darf.
| Roller | Ab Werk | Führerschein heute | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|---|
| SR 50 aus der DDR, erstmals im Verkehr bis 28.02.1992 | 60 km/h | mindestens AM oder B | § 76 Nr. 8 b, § 6 Abs. 3 FeV |
| SR 50 aus der DDR, erst später erstmals im Verkehr | 60 km/h | DDR-Ausnahme gilt nicht – klär Führerschein und Zulassung vorher mit Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde | § 76 Nr. 8 b FeV |
| SR 50 ab 1992, Star 50 Classic (50 km/h) | 50 km/h | mindestens AM oder B, wenn bis 31.12.2001 erstmals im Verkehr; sonst laut Papieren | § 76 Nr. 8 a FeV |
| SR 80, SR 80/1, Star 80 Classic | 75 km/h | mindestens A1, mit B nur mit Schlüsselzahl 196 | § 6 Abs. 1 und 3, § 6b FeV |
| Mofa (MXG, MXGE, Star 25) | 25 km/h | Mofa-Prüfbescheinigung oder eine Fahrerlaubnis | § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, § 5 FeV |
- Alter: Klasse AM gibt es ab 15 Jahren, bis zum 16. Geburtstag nur fürs Inland (§ 10 FeV). Mofa fahren darfst du ab 15.
- Kennzeichen: Ein DDR-SR-50, der bis 28.02.1992 erstmals im Verkehr war, gilt weiter als Kleinkraftrad (Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21; § 76 Nr. 8 b FeV), obwohl die FZV Kleinkrafträder heute bei 45 km/h enden lässt (§ 2 Nr. 11 FZV). Er fährt deshalb zulassungsfrei mit Versicherungskennzeichen (§ 3 Abs. 3 Nr. 1 d FZV, § 4 Abs. 3 FZV).
- SR 80: Er war schon in der DDR kennzeichenpflichtig. Ob heute ein amtliches Kennzeichen und eine Hauptuntersuchung nötig sind, klär vorher mit deiner Zulassungsbehörde.
- Schlüsselzahl 196: ab 25 Jahren, nach mindestens 5 Jahren Klasse B und einer Fahrerschulung; gilt nur in Deutschland (§ 6b FeV).
Papiere: KBA-Nachweis oder nicht?
Originale DDR-Papiere gelten weiter (KBA). Fehlen sie, stellt das Kraftfahrt-Bundesamt einen Nachweis der Allgemeinen Betriebserlaubnis aus – aber nur unter diesen Bedingungen:
- Der Roller kam vor dem 1. März 1992 erstmals in den Verkehr (KBA).
- Er ist nicht umgebaut und kein Exportfahrzeug (KBA-FAQ).
- Sein Typ steht in der Liste des KBA. Dort stehen SR 50 N, SR 50 B 3, B 4, B 4/1, C Comfort und CE sowie SR 50/1 B, /1 C und /1 CE – auch als „Ausführung 50 km/h“ (Kleinkrafträder). Bei den Leichtkrafträdern führt das KBA SR 80 CE, SR 80/1 CE und SR 80 C (Leichtkrafträder).
Für Roller ab 1992 hilft das KBA-Archiv also nicht. Ob ein SR 50 ein Exportfahrzeug ist, kann das KBA anhand der Rahmennummer nicht sagen: Ihm liegen keine Produktionslisten vor. Wie der Antrag läuft und was er kostet, steht in unserem Ratgeber Welche Papiere brauche ich?.
⚠ 70-cm³-Zylinder auf einem SR 50? Das ist ein Umbau, und für umgebaute Fahrzeuge stellt das KBA keinen Nachweis aus. Prüf vor dem Kauf, ob Typschild, Papiere und Motor zusammenpassen.
SR50 oder Schwalbe: Was ist anders?
Der SR 50 löste im April 1986 die Schwalbe KR 51/2 ab. Laut Wikipedia ist er dennoch kein bloßer Nachfolger, sondern weitgehend neu konstruiert. Neu waren die Telegabel und das frei liegende Hinterrad. Für einen Roller ungewöhnlich groß sind die 12-Zoll-Räder. Den Motor kennst du aber: Die Motoren M 531 und M 541 stecken auch in der Schwalbe KR 51/2 und in der S51. Laut Wikipedia sitzt der Motor im SR 50 eher ungünstig, mit schiefem Ölstand und mehr Vibrationen, und den ersten Gang legst du nach vorn ein. Welche Schwalbe-Modelle es gab, zeigt unsere Übersicht Simson Schwalbe: alle Modelle.
Neuer Roller statt Restaurierung?
Ehrlich gesagt: Einen neuen SR 50 gibt es nicht, und auch wir bauen keinen. Wer einen SR 50 sucht, findet ihn privat oder bei Händlern – einige stehen im Verzeichnis auf unserer Seite Simson kaufen.
Wenn du einen Simson-Roller fahren willst, ohne einen alten SR 50 zu restaurieren, bauen wir dir die Schwalbe neu auf:

- Neuaufbau auf einem originalen DDR-Rahmen. In den Papieren steht der Typ KR 51/1.
- M500-Motor mit 4 Gängen und 12-Volt-Zündung von VAPE. Wer es stärker mag, wählt den 70-cm³-MZA-Motor: bis 75 km/h, mindestens Klasse A1.
- KBA-Papiere: Jede Simson von Area S51 bekommt ihre KBA-Papiere, die KBA-Gebühr ist im Preis enthalten.
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Lieber ein Mokick mit dem Motorenstamm des SR 50? Unsere S51 bekommt einen neuen MZA-Motor mit 24 Monaten Herstellergarantie auf den Motor, 12 Monate auf die übrigen Teile – S51 im 3D-Konfigurator. Fragen zum SR 50, zur Schwalbe oder zu den Papieren? Schreib uns auf WhatsApp.
Mehr zur S51 und ihren Varianten steht in der Übersicht Simson S51 Modelle, zu ihrer Vorgängerin im Ratgeber Simson S50.
Häufige Fragen
Wie schnell fährt die Simson SR50?
Ab Werk 60 km/h, wenn er bis 1991 in der DDR gebaut wurde. Ab 1992 baute die Suhler Fahrzeugwerk GmbH ihn nach bundesdeutschem Recht mit 50 km/h, die Mofa-Version mit 25 km/h. Der SR 80 mit 70 cm³ fuhr 75 km/h. Mit 60 km/h fahren darfst du einen DDR-SR-50 heute, wenn er bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr kam (§ 76 Nr. 8 b FeV; Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21).
Welche Modelle der Simson SR 50 gibt es?
1986 bis 1988: SR 50 N, B3, B4, C, CE und der SR 80 CE. 1989 bis 1991: SR 50/1 B, /1 C, /1 CE und SR 80/1 CE mit 12-V-Elektrik und sechseckigen Blinkern. Ab 1992: SR 50/1 B mit 50 km/h, von 1993 bis 1995 die „gamma“-Modelle XG, XC, XGE und XCE samt SR 80/1 XCE und den Mofas MXG und MXGE, ab 1996 Star 50 Classic, Star 80 Classic und Star 25.
Wie viel PS hat ein SR50?
Die DDR-Modelle bis 1991 haben 2,7 kW (3,7 PS) bei 5.500/min. Ab 1992 waren es wegen der 50 km/h nur noch 2,4 kW (3,3 PS). Der SR 80 mit 70 cm³ leistet 4,1 kW (5,6 PS) bei 6.000/min.
Welche Schwachstellen hat der SR50?
Wikipedia nennt vor allem diese: Der fast unverändert übernommene S51-Motor sitzt im SR 50 ungünstig – mit schiefem Ölstand und mehr Vibrationen. Die Motoraufhängung kann reißen, beim Baujahr 1987 auch die linke Schweißnaht am Lenkkopflager. Dazu kommen Schäden am Krümmergewinde, ein empfindlicher, mager eingestellter Vergaser, Rost an den Felgen bis Baujahr 1988 und ein Elektrostarter, der nach einigen Jahren Ärger machen kann.
Was kostet ein SR50?
Einen Preis nennen wir hier nicht – er hängt stark von Zustand, Variante und Papieren ab. Prüf vor dem Kauf: Sind Typschild und Rahmennummer vorhanden und lesbar? Gibt es originale DDR-Papiere oder einen KBA-Nachweis? Wurde etwas umgebaut, etwa ein 70-cm³-Zylinder an einem SR 50? Und kam der Roller bis 28.02.1992 erstmals in den Verkehr? Nur dann darf er 60 km/h fahren.
Gibt es eine Simson SR51?
Nein, eine SR 51 haben wir nirgends gefunden: Weder die Modellübersichten von Wikipedia und mopedfreunde-oldenburg.de noch die Typlisten des KBA führen sie. Gemeint ist meist der Roller SR 50 – oder das Mokick S51, mit dem er sich den Motor teilt.
Welchen Führerschein brauche ich für den SR80?
Mindestens Klasse A1, denn mit 70 cm³ ist der SR 80 ein Leichtkraftrad. Klasse B reicht nicht (§ 6 Abs. 3 FeV) – außer mit der Schlüsselzahl 196: ab 25 Jahren, nach mindestens 5 Jahren Klasse B und einer Fahrerschulung, nur im Inland (§ 6b FeV).
Kann man einen Simson SR50 neu kaufen?
Nein. Simson baute den SR 50 bis 2002, und auch wir bauen keinen. Wer einen Roller ohne Restaurierung sucht, findet bei uns die Schwalbe als Neuaufbau auf originalem DDR-Rahmen – mit KBA-Papieren.
Quellen
- Wikipedia: „Simson SR 50“ (Version vom 22.01.2026) und Navigationsleiste „Fahrzeuge der Simson-Werke“. Abgerufen am 18.10.2026.
- Mopedfreunde Oldenburg: „Die Simson Stadtroller SR 50 und SR 80“ – Varianten, Baujahre, Stückzahlen, technische Daten bis 1990. Abgerufen am 18.10.2026.
- Ost-Ersatzteile: „Die Simson Stadtroller SR50“ – Modelle und Geschichte 1986–2002. Abgerufen am 18.10.2026.
- Kraftfahrt-Bundesamt: FAQ „DDR-Mopeds“, Auskünfte zu gültigen ABE-Betriebserlaubnissen, Typlisten Kleinkrafträder und Leichtkrafträder. Abgerufen am 18.10.2026.
- FeV: § 4, § 5, § 6, § 6b, § 10, § 76 Nr. 8. FZV: § 2, § 3, § 4. Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21. Abgerufen am 18.10.2026.
- Angaben zu unseren Fahrzeugen: Area S51, Stand 18.10.2026.
1 Die Variantenzahlen für 1986 bis 1990 ergeben bei Wikipedia 206.280, bei mopedfreunde 205.580 Roller. Wikipedia nennt für 1986 bis 2002 insgesamt rund 220.000.
2 Bauzeiten laut Wikipedia. mopedfreunde nennt für den N 1986–1988, für B3 und B4 1986–1989, für den C 1987–1989 und für den SR 80 CE 1987–1988; ost-ersatzteile.de nennt dieselben Jahre.
3 1.180 laut mopedfreunde und ost-ersatzteile.de, 1.880 laut Wikipedia.
4 Laut ost-ersatzteile.de für den Export, laut Wikipedia „für Westdeutschland und den Export“.