Simson S50: N, B, B1, B2 – und was sie von der S51 unterscheidet
Von Tarik Ballouz, Area S51 · Stand: 09.10.2026

Kurz gesagt: Die Simson S50 ist das Mokick, mit dem Simson 1975 Star und Habicht ablöste. Gebaut wurde sie bis 1980 in Suhl, rund 580.000 Mal, in vier Varianten: N, B, B1 und B2. Alle haben einen 49,6-cm³-Motor mit 3,6 PS und drei Gängen und fahren 60 km/h. Von der S51, die 1980 folgte, trennt sie vor allem der Motor: kürzerer Hub, Klauen- statt Ziehkeilschaltung und nie mehr als drei Gänge. Das Fahrwerk blieb im Grundsatz gleich. Fahren darfst du eine S50 heute mit mindestens Klasse AM oder B. Welche S50 vor dir steht – oder ob es doch eine S51 ist –, zeigt dir der Finder in einer halben Minute.
Welche S50 hast du? – der S50-Finder
Beantworte, was du weißt – „weiß nicht“ ist erlaubt, dann zeigt der Finder alle Varianten, die noch passen. Passt etwas nicht zusammen, sagt er dir, wo vermutlich umgebaut wurde. Für eine S50 aus einer Anzeige nimmst du die Fotos und die Angaben des Verkäufers.
Sieben Ziffern, eingeschlagen am Rahmen. Daraus ergibt sich das Baujahr.
Tipp oben deine Antworten an – das Ergebnis erscheint hier.
Die S50 auf einen Blick: N, B, B1 und B2
Simson baute die S50 in vier Ausstattungen. Die Unterschiede stecken in der Elektrik: Zündung, Licht, Blinker. Motor, Rahmen und Fahrwerk waren bei allen gleich.
| S 50 N | S 50 B | S 50 B1 | S 50 B2 | |
|---|---|---|---|---|
| Bauzeit | 1975–1980 | 1975 bis Januar 1976 | 1976–1980 | 1976–1980 |
| Gebaut | 86.300 | 81.400 | 287.4001 | 125.000 |
| Zündung | Unterbrecher, Zündspule innen (SLMZ) | Unterbrecher, Zündspule innen (SLMZ) | Unterbrecher, Zündspule außen unter dem Tank (SLPZ) | kontaktlose Elektronikzündung (SLEZ), Zündspule außen (6 V) |
| Scheinwerfer | 15 W | 15 W | 25 W, dazu Standlicht und Lichthupe | 35 W |
| Blinker, Zündschloss, Batterie | nein – Hupe über Monozellen | ja, 6 V / 12 Ah | ja, 6 V / 12 Ah | ja, 6 V / 12 Ah |
| Tank ab Werk | Büffeltank 9,5 l, ab Frühjahr 1978 Bananentank 8,7 l | Büffeltank 9,5 l | Büffeltank 9,5 l, ab Frühjahr 1978 Bananentank 8,7 l | wie B12 |
| Leermasse | 75 kg3 | 78,5 kg3 | 78,5 kg3 | 78,5 kg3 |
| Erkennst du an | keine Blinker, kein Zündschloss | Blinker, aber Zündspule innen | Zündspule außen unter dem Tank, kein Schriftzug „electronic“ | Schriftzug „electronic“ am rechten Motordeckel |
Quellen: Wikipedia „Simson S 50“ und mopedfreunde-oldenburg.de, abgerufen am 09.10.2026. Wo sie voneinander abweichen, steht es in den Fußnoten unter „Quellen“.
S 50 N: die Grundversion ohne Blinker und Batterie
Die N war die einfachste S50: 15-W-Scheinwerfer, kein Zündschloss, keine Blinker, keine Batterie. Die Hupe lief über vier Monozellen, weil die Lichtmaschine nur Wechselstrom lieferte. Laut Wikipedia gab es sie nur in Blau. Gedacht war sie für Gegenden mit wenig Verkehr, etwa in Land- und Forstwirtschaft.
S 50 B: Blinker und Zündschloss (1975–1976)
Die B ging im Februar 1975 als erste S50 in Serie. Sie hatte eine Vier-Leuchten-Blinkanlage, ein Zündschloss mit abziehbarem Schlüssel und eine 6-V-Batterie mit Ladeanlage. Schon im Januar 1976 löste die B1 sie ab – deshalb ist die B die seltenste S50 und hatte ab Werk immer den Büffeltank.
S 50 B1: außenliegende Zündspule und 25-W-Licht
Die B1 bekam eine neue Lichtmaschine (SLPZ). Die Zündspule wanderte nach außen unter den Tank, dadurch war Platz für stärkere Lichtspulen: 25 W statt 15 W, dazu Standlicht und Lichthupe. Ungewöhnlich: Die B1 hat eine 12-V-Zündspule, alle anderen S50 eine 6-V-Spule. Mit rund 287.000 Stück ist sie die häufigste S50.
S 50 B2 „electronic“: kontaktlose Zündung
Im Herbst 1976 stellte Simson die B2 vor: mit einer wartungsfreien Elektronikzündung ohne Unterbrecher und 35-W-Scheinwerfer. Von außen erkennst du sie fast nur am Schriftzug „electronic“ auf dem rechten Motordeckel und an Details der Seitendeckel. Weil Deckel getauscht werden, ist der Schriftzug allein kein Beweis: Eine echte B2 hat keinen Unterbrecher mehr.
Büffeltank und Bananentank: was sich 1978 änderte
Der erste S50-Tank fasste 9,5 Liter und hatte eine bauchige Form – Spitzname „Büffeltank“. Zwischen Tank und Motor blieb eine sichtbare Lücke, die die Fachzeitschrift KFT damals kritisierte. 1978 kam ein gestreckter Tank mit 8,7 Litern, der „Bananentank“, der diese Lücke besser schließt. Die S51 übernahm ihn. Welche Farben die S50 ab Werk hatte, zeigen wir bei den S50-Farben ab Werk.
S50 oder S51: Was ist der Unterschied?
Von außen sehen sich S50 und S51 sehr ähnlich. Der entscheidende Unterschied ist der Motor. Laut Wikipedia unterschied sich die S51 bei ihrem Start 1980 äußerlich „erst auf den zweiten Blick“: am Schriftzug „S 51“ auf dem Seitendeckel, am flacheren, kantigeren Scheinwerfergehäuse und – außer bei der S51 N – am Kombischalter links am Lenker.
| Simson S50 | Simson S51 | Quelle | |
|---|---|---|---|
| Bauzeit | 1975–1980 | 1980–19904 | Wikipedia S 50 und S 51, mopedfreunde |
| Hubraum, Bohrung × Hub | 49,6 cm³, 40 × 39,5 mm | 49,8 cm³, 38 × 44 mm | S50: Wikipedia, mopedfreunde · S51: Betriebs- und Reparaturanleitung |
| Leistung | 2,65 kW (3,6 PS) bei 5.500/min | 2,72 kW (3,7 PS) bei 5.500/min | S50: Wikipedia, mopedfreunde · S51: Betriebsanleitung S. 6 |
| Drehmoment | 5,0 Nm bei 4.800/min | 5,0 Nm bei 4.800/min | S50: Wikipedia · S51: Betriebsanleitung S. 6 |
| Getriebe | Klauenschaltung, immer 3 Gänge | Ziehkeilgetriebe, 3 oder 4 Gänge | Wikipedia S 50 und S 51, mopedfreunde (3 Gänge) · S51: Betriebsanleitung |
| Zündung, Bordnetz | Unterbrecher oder Elektronik (B2), 6 V | Unterbrecher oder Elektronik; ab 1989 S 51/1 mit 12 V | Wikipedia, mopedfreunde · S51-Varianten |
| Tank | 9,5 l, ab 1978 8,7 l | 8,7 l | Wikipedia S 50 und S 51, mopedfreunde |
| Reifen, Luftdruck solo | 2,75 × 16; 1,25 bar vorn, 1,8 bar hinten | 2,75-16; 1,25 bar vorn, 1,80 bar hinten | S50: Wikipedia, mopedfreunde · S51: Betriebsanleitung S. 5 |
| Federweg vorn / hinten | 130 / 85 mm | 130 / 85 mm (Enduro hinten 90 mm) | S50: Wikipedia, mopedfreunde · S51: Betriebsanleitung S. 6–7 |
| Leermasse | 75 bis 78,5 kg3 | 75 bis 84 kg je nach Variante | Wikipedia, mopedfreunde · Betriebsanleitung S. 7 |
| Zulässige Gesamtmasse | 230 kg5 | 260 kg | Wikipedia S 50 und S 51 · Betriebsanleitung |
| Enduro ab Werk | keine | ja, S 51 E | Wikipedia S 50 und S 51 |
| Höchstgeschwindigkeit | 60 km/h | 60 km/h | Wikipedia, mopedfreunde · Betriebsanleitung S. 6 |
| Führerschein heute | mindestens AM oder B | mindestens AM oder B | § 6 Abs. 3, § 76 Nr. 8 b FeV |
S51-Werte aus der originalen Betriebs- und Reparaturanleitung, wie auf unserer Seite S51 technische Daten mit Seitenangaben.
Der Motor: kurzer Hub, Klauenschaltung, drei Gänge
Der S50-Motor M 53/2 KF ist eine Weiterentwicklung des Motors aus Schwalbe und Star: fahrtwindgekühlt, elastisch aufgehängt und mit Klauenschaltung. Die S51 bekam 1980 einen neu entwickelten Motor mit längerem Hub und Ziehkeilgetriebe. Laut Wikipedia brachte er mehr Durchzug bei mittleren und niedrigen Drehzahlen – spürbar am Berg und zu zweit –, und das Getriebe gab es nun auch mit vier Gängen. Die vorgesehene Nutzungsdauer des Motors stieg von 25.000 auf 40.000 km. Die Spitzenleistung blieb fast gleich: 3,6 PS bei der S50, 3,7 PS bei der S51.
⚠ Vier Gänge an einer „S50“? Ab Werk hatte jede S50 drei Gänge. Hat eine S50 aus einer Anzeige vier, steckt ein anderer Motor drin. Für umgebaute Fahrzeuge stellt das KBA keinen Nachweis aus – prüf deshalb vor dem Kauf die Papiere.
Was gleich blieb: Fahrwerk und Rahmenkonzept
Rahmen, Telegabel mit 130 mm Federweg, Schwinge mit 85 mm und die 16-Zoll-Räder der S50 übernahmen auch die Nachfolger S51 und S53. Das Konzept der S50 nutzte Simson laut Wikipedia bis zur Werksschließung 2002, zuletzt in der S53; mopedfreunde schreibt, das Fahrwerk sei „praktisch unverändert“ weiterverwendet worden. Die Vorgänger der S50 – Spatz, Star, Sperber und Habicht – stellen wir in der Übersicht zur Simson Vogelserie vor.
Wie schnell, wie stark? Technische Daten der S50
- Motor: Einzylinder-Zweitakt, Fahrtwindkühlung, 49,6 cm³; M 53/2 KF (mopedfreunde nennt für die B1 M 53/21 KF, für die B2 M 53/22 KF)
- Leistung: 2,65 kW (3,6 PS) bei 5.500/min
- Vergaser: BVF 16 N 1-8
- Kraftstoff: Zweitaktgemisch 1:50
- Verbrauch: 2,5 bis 2,8 l pro 100 km6
- Getriebe: 3 Gänge, Fußschaltung
- Bremsen: Trommelbremsen vorn und hinten
- Reifen: 2,75 × 16 vorn und hinten
- Luftdruck: vorn 1,25 bar, hinten 1,8 bar; mit Sozius hinten 2,5 bar (mopedfreunde; dieselben Werte nennt die S51-Betriebsanleitung)
- Federweg: vorn 130 mm (Telegabel), hinten 85 mm
- Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
- Sitzplätze: 2
Die Originalwerte gelten für die DDR-Originalmotoren. Die Daten der Nachfolgerin findest du bei den technischen Daten der S51.
Welchen Führerschein brauchst du für eine S50?
Mindestens Klasse AM oder B. Klasse B schließt AM ein (§ 6 Abs. 3 FeV). Nach heutigem Recht ist ein Kleinkraftrad zwar höchstens 45 km/h schnell (§ 2 Nr. 11 FZV). Für die DDR-Simson gilt aber eine Ausnahme: Kleinkrafträder nach DDR-Recht, die bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr kamen, zählen zur Klasse AM (§ 76 Nr. 8 b FeV; Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21). Deshalb darfst du die S50 mit ihren 60 km/h fahren. Warum das so ist, erklärt unser Ratgeber Warum eine Simson 60 km/h fahren darf.
- Alter: Klasse AM gibt es ab 15 Jahren; bis zum 16. Geburtstag gilt sie nur im Inland (§ 10 FeV).
- Kennzeichen: Die S50 ist zulassungsfrei (§ 3 Abs. 3 Nr. 1 d FZV) und fährt mit Versicherungskennzeichen (§ 4 Abs. 3 FZV).
- TÜV: Eine Hauptuntersuchung gibt es für eine unveränderte S50 mit Versicherungskennzeichen nicht (§ 29 Abs. 1 StVZO).
Eine S50 kaufen: Papiere und Rahmennummer zuerst
Eine S50 ist mindestens 45 Jahre alt. Bevor du Geld überweist, prüf diese fünf Punkte:
- Typschild und Rahmennummer: Beides muss vorhanden, lesbar und unverändert sein. Das Baujahr zur Nummer zeigt dir unser Rahmennummer-Check – ob die Simson ein Exportfahrzeug ist, verrät die Nummer allein nicht: Dem KBA liegen dazu keine offiziellen Produktionslisten vor. Hinweise auf ein Exportfahrzeug nennt das KBA am Typschild, etwa ein eingeprägtes „CM50ccm“ oder ein Länderkürzel wie „-H“ für Ungarn.
- Papiere: Originale DDR-Papiere gelten weiter (KBA). Fehlen sie, stellt das KBA einen Nachweis aus – nur für vollständige DDR-Fahrzeuge mit Original-Rahmen und -Typschild, die bis 28.02.1992 erstmals in den Verkehr kamen. Was du dafür brauchst, steht im Ratgeber Welche Papiere brauche ich?.
- Umbauten: Für umgebaute Fahrzeuge und für Exportfahrzeuge stellt das KBA keinen Nachweis aus (KBA). Im Antrag fragt es ausdrücklich nach Umbauten wie einem Austauschmotor.
- Drei oder vier Gänge: Hat die „S50“ vier Gänge, wurde der Motor getauscht. Frag den Verkäufer oder zähl beim Schalten mit.
- Erst Papiere, dann Geld: Lass dir Papiere, Typschild und Rahmennummer vor dem Kauf zeigen – auf Fotos oder vor Ort.
Neue S50 kaufen? Was es heute gibt
Ehrlich gesagt: Eine neue S50 gibt es nicht. Simson baute sie bis 1980, und auch wir bauen keine S50. Wer eine S50 sucht, findet sie privat oder bei Händlern – einige stehen im Verzeichnis auf unserer Seite Simson kaufen.
Wenn du eine Simson fahren willst, ohne eine 45 Jahre alte Maschine zu restaurieren, gibt es die Nachfolgerin als Neuaufbau: unsere Simson S51.

- Neuer MZA-Motor mit 4 Gängen und 24 Monaten Herstellergarantie auf den Motor, 12 Monate auf die übrigen Teile.
- 12-V-Zündung von VAPE statt der 6-V-Anlage der S50.
- KBA-Papiere: Jede Simson von Area S51 bekommt ihre KBA-Papiere – über 150 mit KBA-Nachweis ausgelieferte Simson S51. Die KBA-Gebühr ist inklusive.
- Standardmäßig 50 cm³ mit 60 km/h – fahren darfst du sie mit mindestens Klasse AM oder B. Optional gibt es einen 70-cm³-Motor mit 75 km/h; dafür brauchst du mindestens Klasse A1, TÜV-Abnahme und Anmeldung erledigen wir vor der Auslieferung.
Stell dir deine S51 im 3D-Konfigurator zusammen – Farbe und Motor.
Fragen zur S50, S51 oder zu den Papieren? Schreib uns auf WhatsApp.
Welche S51-Varianten es ab Werk gab – N, B, C, E –, zeigt unsere Übersicht S51-Modelle N, B, C, E.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen S50 und S51?
Vor allem der Motor: Die S50 hat 39,5 mm Hub bei 40 mm Bohrung, Klauenschaltung und immer drei Gänge. Die S51 hat 44 mm Hub bei 38 mm Bohrung und ein Ziehkeilgetriebe mit drei oder vier Gängen. Die Leistung ist fast gleich (3,6 gegen 3,7 PS), beide fahren 60 km/h. Fahrwerk, 16-Zoll-Räder und Telegabel blieben im Grundsatz gleich.
Welche Simson S50 Modelle gibt es?
Vier: S 50 N (ohne Blinker und Zündschloss), S 50 B (mit Blinker und Zündschloss, 1975 bis Januar 1976), S 50 B1 (außenliegende Zündspule, 25-W-Licht) und S 50 B2 (Elektronikzündung, 35-W-Licht). Eine Enduro ab Werk gab es erst bei der S51.
Wie viel PS hat eine S50?
2,65 kW, also 3,6 PS bei 5.500 Umdrehungen pro Minute. Das höchste Drehmoment liegt laut Wikipedia bei 5,0 Nm bei 4.800/min.
Wie schnell fährt eine Simson S50?
Ab Werk 60 km/h. So schnell darfst du sie auch heute fahren: Als DDR-Kleinkraftrad, das bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr kam, gilt sie weiter als Kleinkraftrad (§ 76 Nr. 8 b FeV; Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21).
Wie viele Simson S50 gibt es noch?
Gebaut wurden von 1975 bis 1980 rund 580.000 Stück – Wikipedia nennt 580.700. Wie viele heute noch fahren, sagt keine amtliche Zahl, die wir gefunden haben.
Welchen Führerschein brauche ich für eine S50?
Mindestens Klasse AM oder B, denn Klasse B schließt AM ein (§ 6 Abs. 3 FeV). Die 60 km/h sind dabei kein Problem: Die S50 zählt als DDR-Kleinkraftrad zur Klasse AM (§ 76 Nr. 8 b FeV; Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21). AM kannst du ab 15 Jahren machen (§ 10 FeV).
Passt der Motor einer S51 in eine S50?
Eine Werksangabe dazu haben wir nicht gefunden. Klar ist die Papierseite: Ein getauschter Motor ist ein Umbau. Im KBA-Antrag musst du Umbauten angeben – das KBA nennt als Beispiel den Austauschmotor –, und für umgebaute Fahrzeuge stellt es keinen Nachweis aus.
Kann man eine Simson S50 neu kaufen?
Nein. Die S50 wurde nur bis 1980 gebaut, auch wir bauen keine. Wer etwas Neues will, findet bei uns die Nachfolgerin: die S51 als Neuaufbau mit neuem MZA-Motor, 24 Monaten Herstellergarantie auf den Motor und KBA-Papieren.
Quellen
- Wikipedia: „Simson S 50“ (Version vom 15.08.2026) und „Simson S 51“. Abgerufen am 09.10.2026.
- Mopedfreunde Oldenburg: „Simson S 50“ – Varianten, Baujahre, Stückzahlen, technische Daten. Abgerufen am 09.10.2026.
- Betriebs- und Reparaturanleitung Simson S51/S70 (Seitenangaben auf unserer Seite S51 technische Daten).
- FeV: § 6 (Klassen AM und B), § 10 (Mindestalter), § 76 Nr. 8 (DDR-Kleinkrafträder). FZV: § 2, § 3, § 4. StVZO: § 29. Einigungsvertrag Anlage I Kapitel XI Sachgebiet B Abschnitt III Nr. 2, Maßgabe 21. Abgerufen am 09.10.2026.
- Kraftfahrt-Bundesamt: FAQ „DDR-Mopeds“ und Auskünfte zu DDR-Fahrzeugen (Stand 03.10.2026, geprüft am 09.10.2026).
- Rahmennummern nach Baujahr: Tabelle in unserem Rahmennummer-Check.
- Angaben zu unseren Fahrzeugen: Area S51, Stand 09.10.2026.
1 Wikipedia nennt 287.400 B1, mopedfreunde 287.000. Insgesamt nennt Wikipedia 580.700 S50; die Variantenzahlen ergeben dort 580.100, bei mopedfreunde 579.700 – deshalb „rund 580.000“.
2 Wikipedia datiert den Bananentank auf Frühjahr 1978 für alle S50. mopedfreunde schreibt, er sei Anfang 1978 in Serie gegangen, führt bei der B2 aber nur den 8,7-l-Tank auf.
3 Leergewicht laut Wikipedia: 75 kg (N), 78,5 kg (B, B1, B2). mopedfreunde nennt vollgetankt 76,5 kg (N) und 81 kg (B, B1, B2).
4 Bauzeit S51 laut Wikipedia 1980–1990.
5 230 kg laut Wikipedia (Artikel S 50 und S 51); mopedfreunde nennt für die S50 260 kg.
6 2,5 l bei 60 km/h laut Wikipedia; mopedfreunde nennt 2,8 l.